WILHELM TELL

Schauspiel von Friedrich Schiller

In den Schweizer Kantonen herrscht Verzweiflung. Allzu tyrannisch gebären sich die Landvögte, die als Statthalter von der Habsburger Krone eingesetzt wurden. Als das Maß des Erträglichen durch den Landvogt Gessler überschritten wird, formiert sich eine Opposition. Die Schweizer Kantone bekräftigen mit einem Schwur ihre Einheit und den Willen zum Widerstand. Doch erst mit dem eigentlich unpolitischen Einzelgänger Tell, dem schweres Unrecht durch Gessler widerfährt, findet sich der Mann der Stunde und der Tat. In seinem letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Drama WILHELM TELL gestaltet Schiller dichterisch das Problem der Staatsgründung und der Suche nach einer gerechten Gesellschaftsordnung.